Holi – das Farbenfest

Nun ist der Morgen des 2. Tages von Holi und der Spaß beginnt. Wir ziehen uns um und gehen schon gegen 8 Uhr morgens auf die Straßen.

Vor der Hoteltüre werden wir schon von ein paar Kindern der Nachbarschaft erwartetet. Und so geht es keine 5 Schritte bis wir Farbe abbekommen.

Darum geht es heute – farbig werden und gemeinsam Spaß haben. Wir haben uns für heute günstige Klamotten besorgt, denn anscheinend ist es recht schwer das Zeug wieder aus den Textilien zu waschen. Auch bei den Haaren und der Haut sollte man aufpassen. Wir haben uns zusätzlich mit Öl eingerieben. 

Die Kühe werden wohl auch nicht verschont.

Bevor wir uns mit der GoPro ins Getümmel schmeißen, ziehen wir mit der Camera im Wasserbeutel los und steigen auf eine Dachterrasse, um ein paar Aufnahmen zu machen. Wow, unglaublich was hier jetzt schon los ist. 

Laute Technomusik dringt in unsere Ohren. Die Masse tanzt und wirft mit Puder-Farben. Echt verrückt – das passt zu Indien. 

Auch auf den Dächern wird gefeiert. 

Kinder haben ihren Spaß, Leute nass zu spritzen, so wie das Mädchen hier auf der Dachterrasse. 

Oh, die arme Kuh ist verwirrt bei dem ganzen Trubel. Das kann etwas gefährlich werden. 

Wir bringen die Camera zurück und ziehen nochmal los. Pushkar ist recht überschaubar und wir haben nur wenige Schritte zum Hotel. 

Der Chris wird eingepudert und ich finde es lustig. 🙂

Aber ich werde natürlich auch nicht verschont. 

Die meisten sind vorsichtig beim Einpudern, sodass man nicht alles in die Augen oder in den Mund bekommt. 

Partytrubel ist eigentlich nicht so sehr unser Ding. Doch das Holi-Fest ist eine richtig tolle Erfahrung und wir haben sehr viel Spaß. 

Es wird gelacht und getanzt, Bilder gemacht, Hände geschüttelt und sich umarmt. Alles läuft friedlich ab. Gegen 12 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg zurück ins Hotel, lieber etwas früher, bevor evtl. zu viel Alkohol ins Spiel kommt. Dort schrubben wir uns eine Weile unter der Dusche sauber und relaxen den restlichen Tag. 

Am nächsten Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum Bus für die Weiterreise. 

Die „heiligen“ Kühe strecken manchmal den Kopf zur Tür eines Wohnhauses und werden dann gefüttert. Manchmal sieht man Leute auch Gras verteilen, oder Stände, an denen man das Gras kaufen kann. Doch meistens sieht man die Kühe mit den Straßenhunden im Müll wühlen. 

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