Weiter auf die Togian Islands

Wir wollten weiter ziehen, zu den Togian Islands. Sulawesi ist recht groß und zu den Inseln zu gelangen ist mal wieder nicht ganz so einfach. Eine Weiterreise von 2,5 Tage erwartete uns.

In unserer Unterkunft konnten uns am Vorabend noch die 2 letzten Plätze für den Bus am nächsten Morgen reserviert werden. In der letzten Reihe leider etwas eng, aber sonst ein angenehmer, klimatisierter Bus. Wir haben 14 Stunden gebraucht, auf der Trans-Sulawesi Straße bis nach Tentena. Das letzte Stück vor allem war sehr eng und holprig und teilweise nur im Schritttempo zu befahren.

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Zum Lunch gab es leider nur Instant Nudeln. Die werden in Indonesien oft als Mahlzeit angeboten, wenn man unterwegs ist.

Wir sind eigentlich nie durch einen größeren Ort gekommen. Die Insel ist voll mit Natur und kleinen Dörfern…

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Um 22:30 sind wir dann endlich in Tentena angekommen. Dort mussten wir dann noch 10 Minuten mit dem Roller-Taxi in unsere Unterkunft. Nicht ganz so super, mit dem großen Gepäck und ohne Helm auf dem Roller… aber laufen wollten auch nicht mehr.

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Wir hatten gelesen, dass es ziemliche Strapazen sind, auf die Togians zu kommen, aber bei uns lief das super. Die Unterkünfte haben uns immer spontan die Weiterfahrt reservieren können und wir hatten keinen stickigen Raucher-Bus. Es braucht einfach Zeit…

Nach dieser Nacht ging es dann gleich weiter.

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Zuerst mit dem Bemo für 2 Stunden nach Poso und von dort für weitere 4 Stunden nach Ampana.

Somit waren wir schon ca. 14:30 in der nächsten Unterkunft.

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Diesen Tag haben wir allerdings damit verbracht, unsere Route und die Fahrpläne für die Togian Islands zu erfragen und zu planen. Nicht so einfach, denn die Fähren fahren nur 3x die Woche je Richtung. Und Privattransfer ist natürlich um ein vielfaches teurer.

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Außerdem mussten wir unser Bares noch etwas aufstocken, denn Geldautomaten gibt es nicht auf den Inseln. Auch kein Internet. Aber das ist mal ganz gut so…

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Am nächsten Morgen ging es mit dem Tuk-Tuk zum Hafen. Wir mussten das Speedboat nehmen, denn die Fähre ist an diesem Tag nicht gefahren.

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Nach einer Überfahrt von knapp 2 Stunden sind wir in Wakai angekommen. Das ist der Hauptort hier auf den Togians. Von dort sollten wir von unserer Unterkunft abgeholt werden. Doch wir wurden gleich angesprochen, dass es eine neue Regelung gibt und die Weiterfahrten nur noch von den einheimischen Leuten in Wakai gemacht werden können. Wir haben noch ein bisschen gewartet und nach einer halben Stunde, blieb uns nichts anderes übrig, als den teuren Transfer zu bezahlen.

Als es dann nach einer weiteren Stunde endlich los gehen sollte kam das Boot von unserer Unterkunft. Gerade noch rechtzeitig bevor wir in das andere Boot eingestiegen sind und netterweise haben sie uns dann alles geregelt. Denn diese „neue Abmachung“ gibt es noch nicht und wir haben unser Geld wieder bekommen. Anscheinend machen die Leute in Wakai kein Geschäft mit den Touristen, weil es nur als Durchgangsort dient. Wegen der Arbeitslosigkeit möchten sie aber nun durch die Transfers Geld verdienen. Das ist schon nachvollziehbar, auch die Leute vom Hotel wären damit einverstanden, aber es sollte gut organisiert werden und nicht total überteuert sein. Aber so läuft das leider oft in Indonesien…

Danach ging es dann zu unserer Unterkunft in eine tolle, eigene Bucht…

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