Am Cubango River im Caprivi Steifen

Wir haben heute wieder einen langen Fahrt-Tag. Es geht ganz in den Nordosten von Namibia. Dort hat das Land einen langen, schmalen Zipfel, der sich Richtung Osten bis nach Simbabwe zieht. Man nennt das Gebiet den „Caprivi Streifen“.

Erster Stopp im Caprivi Streifen ist das Ngepi-Camp. Das liegt direkt am Fluss. 

Schön, auch unser Stellplatz ist direkt am Wasser. Die Vegetation hier im Caprivi ist viel grüner, wie in den Orten, die wir zuvor in Namibia gesehen haben. Auch fallen uns die vielen Tiergeräusche auf. Es zierbt, zwitschert oder ein seltsames, lautes Grunzen ist vom Fluss her zu hören. In Namibia war bisher immer alles eingezäunt – im Caprivi-Streifen ist das nicht mehr der Fall. Die Tiere können hier ungehindert wandern und so kann es auch vorkommen, dass mal ein Tier durch das Camp spaziert – ein klein wenig kribbelnd, diese Vorstellung. 

Vom Platz aus beobachten wir die andere Seite des Flusses – welche zum Bwabwata Nationalpark gehört. 

Gerade befindet sich dort eine große Büffelherde. Cool. Die ersten afrikanischen Wasserbüffel die wir auf unserer Reise sehen. 

Doch nicht nur sie gibt es zu entdecken. Denn hier im Cubango River leben auch Hippos. Wir freuen uns sehr, als wir unsere ersten Nilpferde sehen. Jetzt wissen wir auch, woher das seltsame Grunzen kommt. 🙂

Lustige, runde Tiere sind das. 🙂

Im Fluss leben auch Krokodile. Das Camp bietet daher ein mit Metallgitter geschützten Schwimmbereich. Echt cool.

Auch hier gibt es wieder richtig coole Sanitäranlagen.

Am Abend verlassen wir das Camp per Boot.

Wir machen eine kleine Fluss-Fahrt. Auch das Ngepi-Camp hat ein paar Lodge-Häuschen. Sieht sehr gemütlich aus, mit den Stelzen überm Wasser.

Yes, wir entdecken die Hippos wieder. Nun können wir ziemlich nahe ran. Voll stark. Das kleine hier in der Mitte ist wohl erst wenige Monate alt, meint unser Guide.

Hippos sind übrigens die gefährlichsten Tiere Afrikas. Das denkt man nicht, oder? Die Pflanzenfresser sind starke Revier-Verteidiger und der Mensch erkennt sie meist zu spät, denn auch kleine Boote werden von den Tieren angegriffen. Die meisten tödlichen Unfälle durch Tiere in Afrika werden wohl durch Hippos verursacht. 

Oft sieht man nur Wasserbewegungen, denn die Hippos tauchen gerne und bis zu 5 Minuten lang. Ab und an kommt mal ein Kopf aus dem Wasser, gefolgt von einem netten Schnauben. Nilpferde werden übrigens bis 45 Jahre alt und können 2 Tonnen wiegen. 

Und andere Bewohner entdecken wir auch. 

Darunter auch viele interessante Vogelarten. 

Schau mal wie hübsch diese kleinen Freunde hier sind. 

African white fronted bee eater sind das, so lernen wir. Wir haben übrigens mal wieder Glück und das ganze Schiff mit Guide für uns. 

Oh, ein Wasserbüffel – sehr cool. Das Tier gehört übrigens auch zu den „Big Five.“ Imposante Hörner hat der und die sitzen fast wie ein Hut auf dem Kopf.  Leider verschwindet er ganz schnell wieder im Gebüsch. 

Nach einem schönen ersten Tag im Ngepi Camp, bleibt uns noch ein weiterer. Heute sind wir wieder im Auto unterwegs und erkunden einen Teil des Bwabwata Nationalpark – im Mahango Game Reserve. 

Auch hier sieht man, es ist viel grüner und feuchter als im Etosha Nationalpark.

Hier sehen wir jetzt auch zum ersten Mal Affen.

Wir freuen uns, dass wir auch hier viele Tiere sehen können.

Vor allem begegnen wir hier wieder vielen Elefanten.

Auch hier machen wir Mittagspause an einer Wasserstelle und beobachten die durstigen Dickhäuter.

Zurück im Camp wird Sport gemacht – wenn man unterwegs ist, ist es manchmal nicht ganz so einfach, regelmäßig dran zu bleiben.

Und abends kommt noch eine Elefantenherde ans gegenüberliegende Ufer. Cool, sie so vom Stellplatz aus beobachten zu können.

Nach 3 Nächten verlassen wir das Ngepi Camp wieder und machen uns auf den Weg ostwärts und weiter hinein in den Caprivi-Streifen. Unterwegs machen wir noch einen weiteren Stopp im Bwabwata Nationalpark – diesmal am Buffalo-Gate.

Wow, nur wenige Meter entfernt steht ein Wasserbüffel. Genial, jetzt können wir ihn richtig gut beobachten. Er ist angeblich sogar das gefährlichste Tier der „big Five“ – wenn man ihm zu Fuß begegnet endend es wohl immer tödlich, da der Büffel immer angreift und er einem zuerst aufspürt, bevor man ihn entdeckt. 

Hier ist richtig wenig los – wir begegnen gerade mal einem anderen Auto.

Fast denkt man, hier ist ein Felsen im Wasser – doch es ist ein faules Hippo. Anscheinend verbringen sie Nilpferde tagsüber viel Zeit im Wasser, um ihre Haut vor Sonnenbrand zu schützen. 

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