Wir bekommen Frühstück im Homestay. Die Gastgeberin nimmt sich Zeit und sitzt mit uns im Esszimmer. Dabei unterhalten wir uns nett.

Im Hafen von Alleppey stehen unzählige Schiffe. Wir haben uns gestern schon ein paar davon angesehen, denn wir wollen eine Hausboot-Tour machen.

Heute morgen sind einige Boote von ihrer Touren zurückgekommen und wir finden schnell ein Schönes. Mittlerweile ist Nebensaison – wir haben viel Auswahl und bekommen einen guten Preis.

Es geht los um die Kerala Backwaters zu erkunden. Das sind viele verschiedene Flüsse, Kanäle und Seen. Man kann diese auch per Tagestouren besichtigen, doch per Hausboot ist es ein ganz besonderes Erlebnis. Wir haben uns für 2 Nächte entschieden.

Wir bezahlen 125 Euro die Nacht. Nicht das billigste Angebot, doch dafür bekommen wir ein wunderschönes, luxuriöses Hausboot für uns ganz alleine.



Es gibt viel zu sehen, während wir gemächlich durch die Kanäle gleiten.

Entlang der Ufer befinden sich viele kleine Häuser und wir beobachten das Treiben.

Von unserer geräumigen Dachterrasse haben wir eine super Aussicht auf alles – was für ein Luxus.

Andere vorbeifahrende Hausboote geben natürlich auch ein schönes Fotomotiv ab.

Es gibt anscheinend um die 1500 Hausboote hier – Wahnsinn. Vor allem bei Indern ist der Trip in die Kerala Backwaters sehr beliebt.

Immer wieder kommen wir an großen Reisfeldern vorbei.

Mittags legen wir an.

Unser Koch schneidet fische Bananenblätter ab. Die dienen uns als Teller fürs Mittagessen.

Uns wird ein wunderbares, traditionelles Mittagessen serviert – Mensch geht’s uns gut!

Die indische Küche variiert in jedem Staat. Hier in Kerala wird viel mit Kokosnuss gemacht und dafür ist sie auch berühmt. Uns wird jedenfalls reichlich aufgetischt und alles schmeckt richtig toll!

Danach spricht nichts gegen einen kleinen Verdauungs-Spaziergang.




Wir schippern wieder weiter.

Und bekommen Chai-Tee und frische eingebackene Bananen aufs Deck.

Es ist recht heiß zur Mittagszeit, doch im Schatten mit dem Fahrtwind geht es ganz gut.


Wir erreichen einen riesigen See – anscheinend der zweitgrößte in Indien.







Wir legen für die Nacht an.




Die Reisfelder liegen direkt hinter dem Ufer und wir schauen der Sonne zu, wie sie dahinter unter geht.

Abends bekommen wir ein tolles Dinner mit frischem Fisch, schauen in den Sternenhimmel, beobachten ein paar Glühwürmchen und lassen den Tag bei einem Kartenspiel ausklingen.

Schön ist es, auf dem Boot aufzuwachen, die Gardinen aufzuziehen und aus dem Fenster, aufs Wasser zu schauen.

Beim Frühstück schauen wir den Fischern zu.




Wie auch in Alleppey, sehen wir hier viele Kirchen. Der Katholismus ist in Kerala stark verbreitet. Es ist ein buntes Bild mit den Kirchen, Moscheen und Hindutempel. Man kommt hier wohl friedlich miteinander aus.


Eine Entenfarm.


Toll, dass wir hier richtig lokale Gerichte bekommen.

Und in solch einer Location natürlich ein doppelter Genuss.

Es schmeckt wirklich alles hervorragend. Unglaublich was für Mengen die uns auftischen. Zudem ist die indische Küche nicht gerade die leichteste. 😉

Gegen Abend steigen wir auf ein kleines Boot um, mit dem wir in einen kleinen Kanal fahren können.



Wir entdecken eine Wasserschlange, die aussieht, als hätte sie einen Drachenkopf.





Das Frühstück am nächsten Morgen gibt es dann auf der Fahrt zurück in den Hafen.



Wunderschöne 2 Tage in den Backwaters von Kerala gehen zu Ende.

Am Abend fahren wir noch zum Strand, denn Alleppey liegt auch am Meer.

Hier ist richtig viel los. Die Einheimischen genießen hier die Abendstimmung zum Sonnenuntergang.




Bis jetzt gefällt es uns sehr gut hier. Südindien ist bisher wirklich sehr angenehm.
Morgen geht es für uns weiter.