Amed

Es soll nochmal ans Meer gehen. Von Ubud fahren wir mit dem Auto für etwa 2,5 Stunden nach Amed. Das liegt im Nord-Osten der Insel. Ein verschlafener, kleiner Ort mit wenigen Touristen. Bekannt ist er eher bei Tauchern.  

Ich war schon ein paarmal zum Tauchen hier, doch meistens nur für einen Tagesausflug. Für den Chris ist der Ort neu. 

Wir kommen in einem Hotel direkt am Meer unter. 

Sogar ein hübscher Pool ist hier dabei – doch eigentlich überflüssig. Bei dem schönen Meer vor der Türe nutzen wir diesen nicht. 

Die Strände hier sind eher steinig. Zum Teil aber auch mit schwarzem Vulkansand. Wahrscheinlich kommen deshalb wenige Stranduraluber hier her und auch weil es ein gutes Stück Fahrt vom Flughafen aus ist. 

Wir genießen hier die Ruhe und bleiben für 2 Nächte. 

Es scheint so, als wäre nur ein weiteres Zimmer belegt.

Zum Schnorcheln kann man direkt hier ins Wasser gehen. Wir waren überrascht, wie schön und intakt die Korallen und ihre Bewohner so nah am Ufer sind. Und auch die Sicht ist ganz klar. 

Interessant ist auch, wie unterschiedlich das Meer um Bali herum ist. Im Süden hat man große Wellen zum Surfen und hier ist das Meer glatt wie ein See. Bei Penida und Lembongan hatten wir teilweise Wassertemperaturen von gerade mal 18°C beim Tauchen und hier ist es mit 30°C fast das Doppelte.

Wir schauen uns etwas mit dem Roller um. Die Küstenstraße ist echt schön und man kommt in verschiedenen Buchten vorbei. 

Der Agung ist hier richtig nah – Balis größter Vulkan. Und wir genießen immer noch bestes Wetter. Die Regenzeit lässt immer noch auf sich warten. 

Klar, auch diesmal geh ich wieder tauchen, wenn ich schon hier bin. Es gibt immer noch neue Tauchplätze, an denen ich hier noch nicht war und außerdem gibt es unter Wasser ja immer mal was anderes zu sehen. 

Wir tauchen unter anderem an den Pyramiden – künstlich angelegt, bieten sie Korallen und deren Bewohner einen Lebensraum. Sieht cool aus.  

Heute bekomm ich mal einen der winzigen und eher seltenen Orang-Utan Krebse vor die Linse. 

Auf Pulau Weh habe ich mich gerade erst riesig gefreut, endlich mal einen Oktopus richtig zu sehen. Jetzt habe ich hier nochmal das Vergnügen – sehr cool. 

Das gleiche gilt für die tollen Mantis-Shrimps. Dieser ist sogar außerhalb seiner Höhle unterwegs. 

Das sind wieder richtig schöne Tauchgänge. In Amed bin ich da bisher immer auf meine Kosten gekommen. 

Hübsche Nudibranches -oder Nacktkiemer auf Deutsch.

Einem Fischschwarm nahe zu kommen ist immer toll. 

Es ist super angenehm, bei den warmen Temperaturen in meinem Shirt und der Leggings zu tauchen und auf den lästigen Neoprenanzug verzichten zu können.

Nun geht es auch schon zu unserem letzten Stop der Weltreise. Unglaublich. Das fühlt sich schon irgendwie sehr komisch an. 

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