Liveaboard – Komodo Nationalpark

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Juhu, endlich geht es in den Komodo Nationalpark. Die schönste Art den zu erleben, ist für ein paar Tage durch die Inselwelt zu schippern.

Da Komodo mit zu den Top Tauchgebieten zählt, haben wir uns für eine Tauchsafari entschieden. Und auch, weil wir gerne auf einem schönen und sicheren Schiff übernachten wollten. Wir hatten Glück und haben noch spontan 2 Nächte auf einem Liveaboard von einem Tauchcenter bekommen. Obwohl auch hier im September die Nebensaison beginnt, waren viele der guten Schiffe schon bis Ende des Monats ausgebucht.

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Nach etwa 2 Stunden sind wir im nördlichen Teil vom Nationalpark angekommen, wo unser Schiff auf uns gewartet hat. Unterwegs haben wir ein paar Delfine gesehen.

Wir hatten eine schöne Kajüte – sogar mit eigenem Bad.

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Das Tauchschiff wurde aus einem alten Cargo-Schiff umgebaut und sehr schön eingerichtet. Man hat sich wie zuhause gefühlt.

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Es war traumhaft, durch die schöne Landschaft zu fahren und in tollen Buchten vor Anker zu gehen. Die Landschaft hier im Nationalpark ist wieder ganz anders, mit seinen trockenen Inseln.

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Auch das Essen war spitze! Und die Gemeinschaft auch, eine super nette Runde.

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Es gab 3 Tauchgänge pro Tag. Auch zum Schnorcheln fand sich immer ein guter Platz für den Chris.

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Das Tauchen hier ist wirklich spitze! Ich habe es sehr genossen. Komodo ist bekannt für seine starken Strömungen und ich war froh, schon etwas Taucherfahrung zu haben. Die Strömungen bringen einiges kaltes Wasser (brr teilweise wars echt kalt) und dadurch aber auch reichlich Nährstoffe, was eine Vielfalt von Korallen erzeugt und Fische anzieht.

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Auch ein Nachtdive stand auf dem Programm.

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Super, einfach vom Schiff ins schöne klare Wasser zu springen, wann immer man möchte.

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Der Batu Bolong Divespot ist bekannt für seine Artenvielfalt und eines der Highlights dieses Tauchgebiets.

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Der Chris über uns beim schnorcheln hatte auch gut zu tun, gegen die Strömung zu paddeln.

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Der Cauldron Divespot war ein sehr aufregender Tauchgang. Das besondere an diesem Ort ist die Lage und der Meeresgrund, was wohl einmalig ist. Es ist ein Vulkankrater unter Wasser zwischen 2 Inseln wodurch sich starke Strömungen ergeben. Wir haben uns anfangs an einem Fels festgekrallt, um einen Hai zu beobachten. Das war bei der starken Strömung gar nicht so einfach – in unsrer Gruppe ist es aber allen gelungen. (Sonst hätten wir alle loslassen müssen, um beisammen zu bleiben) Durch den Vollmond am Tag zuvor war die Strömung besonders stark und beim Halten haben wir uns sogar etwas die Hände aufgeschürft.  Dann haben wir gemeinsam losgelassen, um mit der Strömung durch den Kanal zu flitzen 🙂

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Am letzten Tag haben wir noch die berühmten „Dragons“, die Komodo-Warane angeschaut, die es nur hier gibt.

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Jede Gruppe bekommt mit dem Eintritt einen Ranger zugewiesen – und das ist wichtig, denn die Warane sind gefährlich. Die Dragons riechen Blut auf 4 km mit ihrer Zunge. Bei einem Biss übertragen sich bis zu 60 verschiedene Bakterienarten, die schnell zum Todesfall führen können. Dieses Jahr gab es wohl einen Vorfall mit einem Touristen, der sich das Eintrittsgeld sparen wollte und deshalb keinen Ranger dabei hatte. Der dumme Kerl wurde gebissen und das wars. Auch Vorfälle bei Rangers hat es schon gegeben.

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In der Mittagszeit liegen die Tiere meist faul herum. Die Männchen können bis zu 3 Meter lang und 1 Meter breit werden, bis zu 100 kg wegen und 50 Jahre alt werden.

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Zurück in Labuan Bajo.

Die Tour war wirklich spitze! Es hat alles gepasst. Das Wetter, die Gesellschaft, die Tauchgänge, Essen, Landschaft, das Schiff… Genial…

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