Malenge

Auf Malenge hatten wir das erste Zimmer auf den Togians, das nicht so sehr klamm und muffig war. Das war mal ganz angenehm. Wir haben dann erst mal unsere ganzen Sachen aus dem Rucksack gelüftet und getrocknet und ein bisschen Wäsche gemacht.

Allerdings hatten wir in dieser Unterkunft öfters Besucher in der Nacht… Wir sind in der ersten Nacht von einem Rascheln aufgewacht und haben nachgesehen. Eine dicke Kakerlake hat es geschafft, sich durch die geschlossene Kekspackung zu knabbern. In der 2ten Nacht war es dann eine Maus, die unseren Apfel gefunden hat und am nächsten Tag hatten wir einen extrem ekelhaften Rießen-Tausendfüßler im Zimmer, der war so dick wie 2 Finger. Puuääh! Die Schattenseiten des tropischen Inselparadieses. 😉

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Unser Bungalow lag etwas separat auf dem Hang.

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Und nach der späten Ankunft im Dunkeln, hatten wir die überraschende Aussicht am nächsten Morgen.

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Ein toller Strand zum Baden mit viel Sand und entlang der Felsen waren Korallen, die zum schnorcheln einladen.

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Wir haben es sehr genossen mal wieder mehr Zeit zum lesen und entspannen zu haben und weniger aktiv zu sein.

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Hier gibt es die großen Krebse. Die „Palmdiebe“. Die futtern sich durch Kokosnüsse. Vor einigen Jahren gab es noch die Riesengroßen. Die wurden aber leider alle ausgerottet.

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Bei unserem Schnorcheltrip wurde die Zeit zum Fischen genutzt und unser Abendessen gesichert. In traditioneller Methode, mit selbstgebauter Harpune.

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Nachmittags haben wir ein schwimmendes Dorf auf Malenge besucht. Dort gibt es einen ganz langen Steg zum Ufer, damit die Kinder da zur Schule gehen können.

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Schon sehr schön, die Vogelperspektive.

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Nach 11 Tagen Togians wollten wir weiter Richtung Nord-Sulawesi. Dafür wollten wir die Fähre nach Gorontalo erwischen, die von Wakai aus strartet. Wir konnten uns mit anderen einen Privattransfer nach Wakai am Vortag teilen. Somit mussten wir die Fähre in aller Frühe noch nicht nehmen. Das war ganz gut, denn es hat extrem geregnet in den frühen Morgenstunden.

Das Boot wurde nach dem starken Regen leer geschöpft, dann kam unser Gepäck unter die Sitzfläche des kleinen Holzbootes, eingewickelt in eine siffige Plane.

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Die Überfahrt hat 3 Stunden gedauert und war extrem laut, mit den 3 knatternden Motoren.

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Angekommen sind wir auf Kadidiri, denn dort mussten wir nochmals eine Nacht bleiben, bis die Fähre am nächsten Tag fuhr.

Wir wollten nochmals in die Harmony Bay, sind aber in einer anderen Bucht abgeladen worden. Uns wurde gesagt, wir könnten das einfach per Fuß erreichen. Das haben wir versucht, doch der Weg war wirklich schwierig mit dem Gepäck auf diesem Dschungelpfad und es gab Abzweigungen, an denen wir nicht weiter wussten. Typisch Indonesier, „kein Problem, einfach den Weg hier…“ Wir sind dann aber umgedreht und haben es noch geschafft, von der Unterkunft abgeholt zu werden. Unser holländischer Freund war auch noch mit dabei.

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