Granada und die Alhambra

Unsere 4 Wochen in Sevilla gehen zu Ende. Doch wir wollen Andalusien noch nicht verlassen, bevor wir nicht Granada und die berühmte Alhambra gesehen haben. 

Wir fahren mit dem Bus weiter, bleiben dann 2 Nächte in Granada und fliegen von dort wieder zurück nach Deutschland. 

Auch hier sind wir wieder super zentral untergebracht.

Und somit können wir alles zu Fuß erkunden. 

Heute bleibt uns noch der Nachmittag um die Altstadt zu entdecken. 

Gegen Abend laufen wir ins hügelige Stadtviertel „El Albaicin“, um von oben die Aussicht zu genießen. 

Vom „Mirador de San Nicolas“ hat man eine ganz tolle Sicht auf die berühmte Alhambra. 

Das zieht natürlich auch viele andere Besucher an. Platz um auf dem Mäuerchen eine Zeitraffer-Aufnahme zu machen, ist leider nicht.

Besonders schön wird es dann bei früher Dämmerung, wenn die Mauern beleuchtet werden. 

Die Alhambra ist eines der meistbesuchten Touristenattraktionen Europas und gehört seit 1984 zum Weltkulturerbe. Im Jahre 1000 fingen Mauren an, hier eine Burganlage mit Palästen und anderem zu erbauen. 

El Albaicin hat eine nette alte Gasse mit hübschen arabischen Cafés und Restaurants. Da schauen wir morgen bestimmt nochmal vorbei. 

Der nächste Morgen beginnt dann mit dem Besuch der Alhambra. Fast wäre dies für uns gar nicht möglich gewesen. 

Wir haben uns gleich um Tickets bei unserer Ankunft in Sevilla gekümmert. Doch einen Monat im Voraus, waren schon alle ausgebucht. Zum Glück haben wir herausgefunden, dass man über sein Hotel in Granada ein spezielles Ticket bekommen kann. Das ist zwar etwas teurer und hat auch eine limitierte Anzahl. Doch jedenfalls sind wir froh, noch welche bekommen zu haben. 

Für den Hauptpalast braucht man dann sein gebuchtes Ticket. Mittlerweile ist so viel Ansturm, dass der Besuch sogar per Zeitfenster gesteuert wird. Wir haben noch etwas Zeit und schauen vorher im schönen Garten der großen Anlage vorbei. Den kann man übrigens auch per Tagesticket besuchen – ohne Hauptpalast dann eben. 

Der Sommerpalast Generalife gehört zum Garten – wirklich schön. 

Auch einen schönen Blick hat man von hier – rüber zum Hauptpalast und auf die Stadt darunter. 

Rechtzeitig machen wir uns zum Hauptpalast auf. 

Imposant, mit den ganzen Details. Es lohnt sich, ab du zu auch nach oben zu schauen. 

Ähnlichkeit hat das Gebäude auch mit den Palästen in Rajasthan in Indien.

Und die verzierten Kuppeldecken erinnern uns an die Moscheen entlang der Seidenstraße in Usbekistan. 

Auch am Hauptpalast schließt ein schöner Garten an. 

Gegen Schluss schauen wir noch an den Stadtmauern der Alhambra vorbei, um den Blick auf die Altstadt zu genießen. 

Zum Mittagessen geht es dann wieder runter in die Stadt. 

Wir kommen nochmal am Mirador de San Nicolas vorbei. 

Hinter El Albaicin liegt Sacromonte. Das alte Zigeunerviertel ist bekannt für seine Grottenwohnungen, die in den Hang hinein gebaut wurden. Tagsüber ist hier nicht viel los. Gegen Abend gibt es hier wohl einige Flamencoshows. 

Danach wollen wir noch in eines der hübschen arabischen Cafés, die wir gestern entdeckt haben. 

Der nächste Morgen bringt dann auch schon wieder unseren Abschied aus Spanien. Wir fliegen zurück nach Basel und freuen uns, den runden Geburtstag meines Papas im Wallis mitfeiern zu können. 

Der Monat hier in Andalusien ist wie im Flug vergangen und es hat uns richtig gut gefallen.  

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