Die Sehenswürdigkeit, weshalb man nach Flores kommt, ist Tikal. Das ist eine große Maya-Ruine.
Wir haben eine frühe Tour gebucht, die um 3 Uhr gestartet hat, um bei Sonnenaufgang auf einem der Tempel zu sein.
Für den Sonnenaufgang war es zu bewölkt, aber die Stimmung mit dem Nebel über dem Dschungel war nicht weniger schön. Außerdem ist es besonders, am frühen Morgen den Dschungel erwachen zu hören. Die Vögel und Zirpen geben ihr Bestes. Vor allem aber die Brüllaffen, die gibt es hier und die sind richtig aktiv am morgen. Wirklich eine ganz besondere Stimmung…
Wir haben auch ein paar Affen entdeckt während wir durch die Anlage gelaufen sind. Das ist kein Brüllaffe, aber auch die Brüllaffen sind recht klein. Wenn man die allerdings brüllen hört, denkt man, das sind voll die großen, brutalen Tiere. Unser Guide erzählte uns, dass im Film Jurassic Park das Brüllen der Brüllaffen für einen der Dinosaurier verwendet wurde. Schon lustig. 🙂
Es war toll, einen Guide zu haben und ein paar geschichtliche Informationen zu bekommen. Trotzdem hatten wir immer mal wieder etwas freie Zeit zum erkunden und fotografieren. Das war toll organisiert.
Die Maya haben damals für ihre Stätten übrigens alles Grüne nieder gemacht. Man sieht gut, wie sich die Natur ihr Land zurück erobert hat… nach immerhin ca 900 Jahren. Um die Natur und Tiere zu schützen, wird heute in mühevoller Handarbeit restauriert.
Wohl die größte Maya-Stätte muss Tikal einst gewesen sein. Um die 60.000 Gebäude und 300-400 tausend Bewohner.
Die Maya waren zu ihrer Zeit ein sehr fortschrittliches Volk mit Kalendersystem, Astronomie, ihrer Architektur und ähnlichem. Doch irgendwann mussten sie ihre Stätte verlassen, weil sie sich mit der Abholzung ihrer Lebensgrundlage beraubt haben. Doch irgendwie dumm. Aber sind wir heute schlauer…
Voll toll, wir haben ein paar Tucans entdeckt. Darüber haben wir uns sehr gefreut.
Die Stätte wurde per Zufall entdeckt und jetzt werden die Steine mühsam von Hand mit der Machete in Form gebracht. Kann wohl noch ein bisschen dauern mit der Restaurierung…
Bei den Ballspielen der Mayas wurde der Gewinner geopfert – das beste Opfer also. (Na, ob die nich n bisschen auf schlecht gespielt haben.) Die Opfer wurden jedenfalls mit Pilzen betäubt und dann wurde die Brust mit einem scharfen Stein aufgeschnitten, um das Herz heraus zu holen…. ganz schön brutal…
Der König war mit 1,83m ein Riese und trug eine Halskette aus Jade, die 8 kg schwer war. Die Leute von hier sind nur etwa 1,50 bis 1,60 Meter groß. Wir „Gringos“ sind also auch Riesen hier. 🙂













