
Es geht weiter. Von Kapstadt fliegen wir nach Windhoek.

Hier in der Hauptstadt Namibias haben wir für die ersten 3 Nächte eine Unterkunft im schönen Urban Camp gebucht.

Wir sind in einem komfortablen Glamping-Zelt untergebracht.

Die haben auch ein gutes Restaurant hier im Camp. Das ist super, denn so sind wir rundum versorgt. Taxis und Fahrdienste sind leider relativ teuer und zu Fuß sollte man sich auch hier in der Stadt nicht überall bewegen. Außerhalb der Städte ist Namibia aber ziemlich sicher – da werden dann eher die Tiere zur Gefahr. 🙂





Hier stehen coole Camper auf den Stellplätzen.



Windhoek liegt übrigens auf 1655 Meter. Mittlerweile ist hier Winter und damit auch Trockenzeit. Tags wird es angenehm warm, doch nachts kühlt es gut ab.


Der Chris probiert einheimisches Fleisch: Antilopen-Schnitzel mit deutschen Bratkartoffeln. Lecker.


Es ist soweit, wir holen unseren Camper ab. Juhuuu!
Seit ich mitbekommen habe, dass man hier Selbstfahrer-Safaris mit Allrad-Campern machen kann, ist das ein großer Wunsch von mir. Keine Budget-Reise, aber doch toll, dass es eine bezahlbare Möglichkeit gibt Afrikas Natur- und Tierwelt zu sehen und dabei individuelle Freiheit zu erleben.

Wir verbringen ca 2 Stunden bei der Autovermietung und bekommen alles erklärt. 4X4 und Schotterstraßen, sowie Sandwege sind für uns zum selberfahren ein neues Abenteuer. Der Camper kostet stolze 112€ am Tag. Damit sind wir alleine mit den Autokosten über unserem Budget, doch für so einen tollen Allradcamper ist der Preis schon angemessen. In der Hochsaison sind die Autos sogar noch bis zu 50% teurer.

Ursprünglich wollten wir zu einem günstigeren Anbieter, doch langsam beginnt hier in Namibia die Saison und da wir erst vor 3 Wochen gebucht haben, waren schon viele Camper vermietet. Schlussendlich sind wir dann aber doch froh, bei Bushlore gelandet zu sein. Die Ausrüstung ist richtig toll und der Toyota Hilux hat erst 3800 km drauf, also quasi nagelneu. Zudem erlaubt dieser Anbieter die Fahrt auf sämtlichen Wegen inklusive Wasserdurchquerungen.

Vor einem Camping-Trip muss natürlich ordentlich eingekauft werden. Spar ist in Namibia sehr verbreitet.

Interessant, mal in einem Land zu sein, dass einst deutsche Kolonie war. Es werden auch viele Produkte aus Deutschland importiert, es gibt Gut&Günstig, dm, Allnatura usw. Die Straßennamen sind auch bunt gemischt wie zb: Bahnhof Street oder Sauerbruch Street. 🙂


Morgen kann es losgehen – die nächsten 5 Wochen ist der Camper unser zu Hause. Viele neue Abenteuer liegen vor uns. Wir freuen uns riesig.
